Centro ricreativo turistico Bignasco

Data 2021
Committente pubblico
Progettista HOMA
Ingegnere Jelmoni
Immagine HOMA

Fernab vom Kern, jenseits der zersiedelten Stadt, die auch hier in Bignasco das Umland nicht spart, sucht das Freizeitzentrum seinen Ort, seine eigene Art zu sein – in einem Gebiet, das im Laufe der Zeit zu einem Zentrum für die öffentlichen Aktivitäten der Gemeinde und hoffentlich auch des Tals werden soll.

Es ist schwierig, einen Halt, ein städtebauliches Zeichen, einen Anknüpfungspunkt zu finden. So erkennt das Zentrum in der nord-südlich verlaufenden Fuss- und Velo Verbindung – die Bignasco durchquert, dem Maggiatal folgt, bis hinunter zum Lago Maggiore und darüber hinaus ,–die historische Achse, welche das Tal durchzogen und über Jahrzehnte den Austausch zwischen den Dörfern ermöglicht hat. Eine Verbindung, die mit dem Bau der Kantonsstrasse ihre Bedeutung verloren hat, aber wieder ihre Bedeutung für die Fortbewegung werden kann – und die es erlaubt, das Maggiatal durch langsame Mobilität zu entdecken, die einzige sichere Zukunft.

Mit dem Bau des Schwimmbads bietet sich zudem die Gelegenheit, die natürliche Reliefdarstellung des Geländes wiederherzustellen, die durch die künstlich angelegte „Ebene“ – notwendig für das Fussballspiel – verfälscht worden war, und den natürlichen Verlauf vom Wasserfall zum Fluss Maggia zurückzubringen.